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Regionaltag 2014 / ReferentInnen

 

 

Dr. Hans-Joachim Maaz

Psychiater, Psychoanalytiker, Psychotherapeut

(1942) Humanmedizinstudium Halle (Saale), Fachärzte f. Psychiatrie/ Psychosomatische Medizin u. Psychotherapie. Psychoanalytiker. - 2008 Chefarzt Klinik f. Psychotherapie u. Psychosomatik in Halle. langjähr. Vors. DGAPT, MIP. Vorsitzender des CIT und der „Hans-Joachim Maaz Stiftung Beziehungskultur"

V0.1: Narzissmus als individuelle und systemische Last

Zur Entstehung narzisstischer Störungen und ihrer individuellen und systemischen Folgen

Die frühen Beziehungserfahrungen des Kindes prägen die Persönlichkeitsstrukturen. Damit ist die Qualität der Beziehungsdynamik angefragt, die nach Mütterlichkeits- und Väterlichkeitsstörungen differenziert werden können. Narzisstische Störungen entstehen durch "Muttermangel" und "Vatermissbrauch". Narzissmus wird im Größenselbst und Größenklein ausagiert. Die narzisstische Störung ist abwehrpflichtig und generiert typische soziale Konflikte und gesellschaftliche Fehlentwicklungen. Politik ist nahezu narzissmuspflichtig und gestaltet die systemischen Folgen legisalativ und exekutiv aus.

 

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